Die Eingewöhnung ist eine ganz besondere Zeit, für euer Kind, aber auch für euch als Familie.
Sie legt den Grundstein für eine vertrauensvolle und liebevolle Betreuung.
Mir ist es sehr wichtig, dass ihr euch bei mir gut aufgehoben fühlt und euer Kind in seinem eigenen Tempo ankommen darf.
In der ersten Zeit habt ihr die Möglichkeit, gemeinsam mit eurem Kind die Umgebung kennenzulernen und mich in Ruhe zu erleben. So kann Schritt für Schritt Vertrauen entstehen.
Ich weiß, dass dieser Übergang oft mit gemischten Gefühlen verbunden ist, Vorfreude, aber auch Unsicherheit oder ein wenig Sorge. Das ist ganz normal. Jedes Kind ist anders und bringt seine eigene Geschichte, sein eigenes Tempo und seine eigenen Bedürfnisse mit. Deshalb gestalte ich die Eingewöhnung ganz individuell und in engem Austausch mit euch.
Wichtig ist mir dabei vor allem: Es gibt keinen Wechsel der begleitenden Bezugsperson in dieser Zeit. Euer Kind braucht Verlässlichkeit und einen festen „sicheren Hafen“.
Vertraute Dinge wie ein Kuscheltier, ein Schnuller oder ein Lieblingsspielzeug dürfen euer Kind selbstverständlich begleiten, sie geben Sicherheit und Halt.
Schnupperphase
Die Schnupperphase beginnt etwa zwei Monate vor der eigentlichen Eingewöhnung. Ihr kommt einmal pro Woche für ungefähr eine Stunde gemeinsam in die Krümelkiste.
In dieser Zeit geht es vor allem ums Ankommen: euer Kind darf schauen, entdecken und erste Eindrücke sammeln, ganz ohne Druck. Ich beobachte dabei aufmerksam, um euer Kind besser kennenzulernen und den Start später so sanft wie möglich zu gestalten.
Für euch als Bezugsperson bedeutet das:
• seid eher im Hintergrund, aber aufmerksam da
• lasst euer Kind den Raum in seinem Tempo erkunden
• drängt es nicht, sich von euch zu lösen
• wenn euer Kind eure Nähe sucht, ist das völlig in Ordnung, ihr seid sein sicherer Hafen
Anfangsphase
Jetzt beginnt die eigentliche Eingewöhnung. Wir sehen uns nun täglich, zunächst für etwa eine Stunde und in der ersten Woche immer gemeinsam.
Ganz behutsam schauen wir zusammen, wann euer Kind bereit ist für eine erste kurze Trennung. Wichtig ist, dass ihr euch bewusst verabschiedet und eurem Kind sagt, dass ihr kurz weggeht.
Wenn sich euer Kind gut von mir trösten lässt, können wir die Trennungszeiten langsam verlängern. Sollte euer Kind noch sehr verunsichert sein, bleiben die Trennungen zunächst ganz kurz, etwa zwei bis drei Minuten.
Hier gilt: Wir orientieren uns immer am Wohl eures Kindes.
Stabilisierungsphase
In dieser Phase bleibt ihr nur noch kurz, seid aber jederzeit erreichbar. Euer Kind bringt einen vertrauten Gegenstand mit, der ihm Sicherheit gibt, und ich begleite es intensiv durch den Alltag.
Mit der Zeit wächst das Vertrauen zwischen eurem Kind und mir. Dann ziehe ich mich auch mal bewusst kurz zurück, damit euer Kind mehr Selbstvertrauen entwickeln kann, natürlich immer mit einem wachsamen Blick im Hintergrund.
Die Betreuungszeit wird nun nach und nach verlängert. Wichtig ist, dass ihr euer Kind pünktlich zur vereinbarten Zeit abholt und euch an die Absprachen haltet, das gibt eurem Kind Orientierung und Sicherheit.
Erste Schlafversuche starten wir erst dann, wenn euer Kind sich am Vormittag sicher und wohl fühlt.
Schlussphase
In der Schlussphase bleibt euer Kind bereits die gesamte Betreuungszeit bei mir. Ihr seid nicht mehr vor Ort, aber selbstverständlich jederzeit erreichbar.
Eine gelungene Eingewöhnung erkenne ich daran, dass sich euer Kind von mir trösten lässt und beginnt, sich bei mir sicher und wohl zu fühlen. Es ist völlig in Ordnung, wenn beim Abschied Tränen fließen, das gehört oft dazu.
Viel wichtiger ist, dass euer Kind Vertrauen entwickelt und spürt: „Ich bin hier gut aufgehoben.“
Meine Betreuungszeiten:
Mo - Fr 7.00 Uhr - 15.00 Uhr
Andere Betreuungszeiten auf Anfrage möglich!
Mein Betreuungsangebot:
Ich betreue Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren,
in einer kleinen Gruppe von bis zu 5 Kindern!
